Tibet Hunde

Tibet Terrier mit seinem typischen Erwachsenenhaar.

 

Diese Rasse gibt es mit drei verschiedenen Felltypen.

Lhasa Apso auch mit seinem langen Deckhaar. Hier in der Ausstellungslänge. Für den täglichen Spaziergang darf es auch ein wenig kürzer sein.

Shih Tzu in seiner vollen Haarpracht. Er hat wenig bis sehr dichte Unterwolle. Leider sieht man diese Hunde fast nur noch kurzrasiert.

 

Diese Vertreter findet man sehr häufig bei uns vor. Diese Hunde besitzen ein sogenanntes "doppelschichtiges" Fell. Das wird in den Regionen, wo sie ursprünglich herkommen, auch dringend als Schutz gebraucht. Die Unterwolle ist sehr dicht und das Deckhaar hat eine festere Struktur. Man sagt auch, es gleicht ein wenig dem Ziegenhaar. Es dauert teilweise bis zu 4 Jahren, bis das schöne glänzende Deckhaar sich vollständig entwickelt hat. Eine lange Zeit, in der die Fellpflege für den Besitzer täglich auf dem Programm stehen sollte, denn die sehr dicht heranwachsende Unterwolle verfilzt sehr schnell. Der Übergang vom Junghund- ins Erwachsenenfell ist eine sehr anstrengende Zeit, denn man kommt um das tägliche Kämmen nicht herum. Deshalb findet man leider oft die sehr kurzrasierten Hunde, weil man sich die Mühe nicht machen möchte. Ein sehr schlimmer Fehler, denn durch das Kurzscheren hat das Deckhaar keine Chance richtig zu wachsen und der Hund sieht ein Leben lang aus, wie ein "geplatztes Sofakissen". Die Pflege dieses kurzen Fells ist oftmals viel aufwendiger für den Halter und das kurze Fell hat keine wasserabweisende Funktion mehr, es saugt Wasser auf wie ein Schwamm. Ist das Erwachsenenfell endlich vollständig entwickelt, heißt es für Sie, nur noch 1-2x wöchentlich den Hund komplett durchkämmen, die dichte Unterwolle entfilzen und ausdünnen. Sie sehen also, das Warten lohnt sich auf jeden Fall.

 

Sollten Sie Fragen zu der Pflege dieser Rassen haben, können Sie gerne ein Termin mit mir vereinbaren und ich zeige Ihnen, wie Sie richtig kämmen müssen.

Auch ein bereits immer kurzgehaltenes Fell kann man wieder retten!

Der Do Khyi (Tibet Mastiff), ist eher selten zu sehen. Gehört auch zu den Tibet Hunden.